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Deportationen

Mitte September 1941 wurde im Reichssicherheitshauptamt ein Beschluss über die Deportation von rund 20 tausend Juden aus dem Dritten Reich und Protektorat Böhmen und Mähren sowie 5 tausend Roma und Sinti aus Österreich (aus den Durchgangslagern in Burgenland und Steiermark) ins Getto Litzmannstadt gefasst.

Früher, bereits im Juli 1941, kamen die leitenden Beamten des Warthelandes auf die Idee, die Juden aus der ganzen Provinz im Gaugetto in Litzmannstadt zu konzentrieren. Die Voraussetzung für die Umsetzung dieser Idee war die Auslöschung der „unproduktiven“ Juden in der speziell zu diesem Zweck eingerichteten Vernichtungsstätte Kulmhof in Chełmno am Ner. Insgesamt wurden im Rahmen der sog. Aussiedlungsaktionen von 1942 über 70 tausend Menschen aus dem Getto nach Kulmhof transportiert und dort ermordet.

Weitere Deportationen erfolgten mit der Getto-Auflösung Mitte 1944. Zunächst wurden im Juni und Juli über 7 tausend Menschen nach Kulmhof gebracht. Die endgültige Auflösungsaktion begann im August 1944. Bis zum Monatsende wurden rund 67 tausend Getto-Insassen ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau transportiert, wo sie direkt nach der Ankunft in Gaskammern ums Leben kamen.  

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