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Über das Museum

Das Museum der Unabhängigkeitstraditionen in Łódź ist eine der ältesten Kultureinrichtungen in unserer Stadt.

Dank seinen mehreren Abteilungen ermöglicht das Museum – wie kein anderes in der Region – den Besuchern, einzigartige Streifzüge durch die Geschichte von Polen und Łódź zu unternehmen. Die Exploration der Begebenheiten von jeher erfolgt in vier Dimensionen: der Geschichte, des Martyriums, der Kultur und nicht zuletzt der Ethnographie. Das Museum der Unabhängigkeitstraditionen wurde zum Gedenken an das Martyrium der Menschen ins Leben gerufen. Es befasst sich mit der Ansammlung, Aufbewahrung, Pflege und Bereitstellung von Denkmalobjekten im Bereich der Unabhängigkeitsbestrebungen, des Martyriums, des Militärs und der Gesellschaft unter besonderer Berücksichtigung der Stadt Łódź und ihrer Umgebung. Die Tätigkeit des Museums konzentriert sich auf die Vermittlung der Traditionen rund um die Unabhängigkeits- und Befreiungskämpfe des polnischen Volkes und Staates sowie auf das Martyrium der Menschen im Zweiten Weltkrieg. Zu den Veranstaltungen und Feierlichkeiten, die sich in den Kalender unserer Aktivitäten fest eingefügt haben, zählen: Jahrestag der Auflösung des Lagers der Roma im Getto Litzmannstadt, Jahrestag der Verbrennung der Insassen von Radegast und der Beendigung der deutschen Besatzung in Łódź (das Objekt gilt als Museumsabteilung), Jahrestag der Massenmorde an polnischen Offizieren in Katyn, Charkiw und Twer, Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkrieges, Jahrestag der Auflösung des Getto Litzmannstadt, Jahrestag der Deportation der Juden aus Westeuropa und Protektorat Böhmen und Mähren nach Litzmannstadt, Jahrestag der Deportation der Roma und Sinti nach Litzmannstadt, Nationalfeiertag – Jahrestag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit durch Polen. All diese Initiativen werden durch Bildungsmaßnahmen für Interessierte in jedem Alter begleitet.

Dieses Themenprofil steht im Fokus zweier Abteilungen:

Abteilung Bahnhof Radegast
Al. Pamięci Ofiar Litzmannstadt Getto 12

Der Sitz der Abteilung ist ein im Original erhalten gebliebenes Bahngebäude aus dem Jahre 1941. Während des Zweiten Weltkrieges gehörte der Bahnhof samt seiner Umgebung zu dem von deutschen Besatzern 1940 in Łódź gegründeten Getto Litzmannstadt. Zunächst fungierte er als Umschlagplatz für Produkte, Lebensmittel oder Rohstoffe zur Versorgung der Bevölkerung und der Arbeitsbetriebe im Getto einerseits und für Erzeugnisse der Juden andererseits. Ab Januar 1942 fungierte das Objekt zusätzlich als Ort, aus dem Juden in Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert wurden. Heutzutage ist das Bahnhofsgebäude Bestandteil des Holocaust-Denkmals Getto Litzmannstadt, einer Gedenkstätte für die Opfer der tragischen Umstände von damals. In dessen historischen Räumlichkeiten werden Bildungsmaßnahmen, Treffen und Ausstellungen organisiert, die der jüdischen Bevölkerung von Łódź und Getto Litzmannstadt gewidmet sind.

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Schmiede der Roma
Łódź, ul. Wojska Polskiego 84

Die Schmiede der Roma ist ein unscheinbares Gebäude des alten Zigeunerlagers, das im Rahmen des Getto Litzmannstadt verwaltet wurde. Seit dem 5. November 1941 wurden dort rund fünf tausend Roma und Sinti aus dem österreichisch-ungarischen Grenzgebiet zusammengepfercht. Im Januar 1942 erfolgte die Auflösung des Lagers. Die Insassen wurden ins Vernichtungslager Kulmhof gebracht. Die in der Schmiede der Roma eröffnete Ausstellung schildert die Extermination der Roma im Verlauf des Zweiten Weltkrieges unter besonderer Berücksichtigung der Geschichte des Zigeunerlagers. 

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