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Alice Frank, geb. Hausmann

01.03.1894 Worms
Juli 1944 Vernichtungslager Kulmhof

Foto aus dem Arbeitsausweis von Alice Frank, um 1943. (APL, PSZ, Sign. 1011F, Blatt 829)

Alice Frank zog im März 1939 mit ihrem Ehemann Oskar Frank (*1888 Bad Oeynhausen) und der Tochter Lotte (*1921 Worms) aus Worms nach Köln in die Roonstraße.

Am 22. Oktober 1941 wurde die Familie von Köln in das Ghetto Litzmannstadt deportiert. Sie bewohnten dort zusammen mit fünf anderen Personen in der Kelmstraße 69 ein Zimmer mit einer Küche. Die Familie überstand die ersten „Aussiedlungen“ und zog im August 1942 in die Kelmstraße 66 um. Alice Frank arbeitete als Stenotypistin im Ressort für Büroarbeiten in der Fischstraße 8, Lotte und Oskar Frank scheinen ebenfalls eine Arbeit gehabt zu haben. Im Sommer 1944 wog die 50 jährige Alice Frank nur noch 36 kg und pflegte ihren schwer erkrankten Mann. Sie bat darum, von der bevorstehenden „Aussiedlung“ verschont zu werden, und legte ein Attest des Kölner Arztes Dr. Hugo Zade vor. Ihr Antrag wurde negativ beschieden. Anfang Juli 1944 wurde sie mit Tochter und Ehemann nach Kulmhof verschleppt und dort ermordet.

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