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Erwin Moses

05.08.1927 Mönchengladbach
Juli 1944 Vernichtungslager Kulmhof

Foto aus dem Arbeitsausweis von Erwin Moses. (APL, PSZ, Sign. 1011M, Blatt 1298)

Erwin Moses wurde wie seine Geschwister Hannelore (*1923) und Hans-Günther (*1921) in Mönchengladbach geboren. Zusammen mit der 1890 in Mönchenglad-bach geborenen Mutter Hedwig (*1890) und dem aus Lessen bei Graudenz stam-menden Max Moses (*1890) zog die Familie in den 1930er-Jahren nach Köln in die Brüsseler Straße 87.

Am 30. Oktober 1941 wurde Erwin Moses mit Eltern und Geschwistern ins Ghetto deportiert. Sein Bruder Hans-Günther verließ am 7. November 1941 mit einem Arbeitstransport das Ghetto und kehrte nicht mehr zurück. Erwin arbeitete wie sein Vater Max Moses im Metallressort. Als Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse konnte der Vater die „Aussiedlung“ der Familie im Mai 1942 verhindern. Kurz darauf, am 21. Mai 1942, starb er. Erwin zog innerhalb des Ghettos mit Mut-ter und Schwester mehrfach um. Von Dezember 1942 bis November 1943 war er Lehrling in der Bauabteilung, dann wechselte er in die Schäfteabteilung. Im Sommer 1944 beantragte er von der „Aussiedlung“ befreit zu werden. Sein An-trag wurde abgelehnt. Er wurde zusammen mit Hannelore und Hedwig Moses, die sich freiwillig stellten, vermutlich am 10. Juli 1944 aus dem Ghetto nach Kulmhof gebracht und dort ermordet.  

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