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Frieda Maier geb. Pohly

19 August 1889, Wolfenbüttel
Juli 1944, Vernichtungslager Kulmhof

Auszug aus dem Evidenzbuch der Kartenabteilung: Frieda Maier ist unter der lfd. Nr. 162374 verzeichnet. (APL, PSZ, Sign. 1386, Blatt 95)

Nachdem ihr erster Mann bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen war,heiratete Frieda Pohly in Bonn Ludwig Maier, der als Vertreter einer Konservenfabrik arbeitete. Sie lebten in Bonn an der Meckenheimer Allee und nahmen von 1930 bis 1937 Marianne, die Tochter einer verstorbenen Schwester von Frieda Maier, bei sich auf. Im Juli 1939 zog das Ehepaar nach Köln, in der Hoffnung, seine Zukunftsaussichten zu verbessern. Sie wollten, wie die Schwester Ida Pohly, verheiratete Liffmann, von Köln aus emigrieren. Ihre Bemühungen, in die Schweiz oder nach Südamerika auszureisen, scheiterten. Am 8. Februar 1941 verstarb Ludwig Maier.

Frieda Maier wurde am 22. Oktober 1941 von Köln aus, wo sie zuletzt in dem Ghettohaus Spichernstraße 59 lebte, ins Ghetto Litzmannstadt deportiert. Sie war mit acht Personen in einem Zimmer und einer Küche in der Kelmstraße 69 untergebracht. Im Februar 1943 zog sie im gleichen Haus aus der Wohnung Nr. 5 in die Wohnung Nr. 6 um, zusammen mit Betty Frank (*1891 Mengede), die schon in Köln mit ihr in der Spichernstraße 59 gelebt hatte. Weitere Einzelheiten über ihr Leben im Ghetto sind nicht bekannt. Frieda Maier wurde am 5. Juli 1944 nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.

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