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Hildegard Levison geb. Salomon

23 März 1909, Düsseldorf
4 November 1988, Düsseldorf

Seite aus dem Evidenzbuch der Kartenabteilung mit den Eintragungen zu Hildegard Levison („A.G.“, 10.03.1944 = ausserhalb Ghetto), ihrem Ehemann Reinhold (Stempel: „Gestorben“) und der Schwiegermutter Fanny Levison („aus“ = Ausgesiedelt). (APL, PSZ, Sign. 1387, Blatt 281–282)

Die Düsseldorferin Hildegard Levison war die Tochter des Metzgers Alfred Salomon und dessen Frau Julie, geborene Cohnen. Sie hatte drei Geschwister: Edith (*1900), Walter (*1902) und Margot (*1907). Hildegard arbeitete als Büroangestellte, bis sie 1936 als Jüdin entlassen wurde. Am 18. Januar 1940 heiratete sie Reinhold Levison aus Düsseldorf. Ihr am 10. Juli 1940 geborener Sohn Dan verstarb nur wenige Monate nach der Geburt. Hildegard und Reinhold Levison verließen Düsseldorf und kehrten erst im August 1941 zurück.

Hildegard Levison wurde zusammen mit ihrem Ehemann und ihrer Schwiegermutter Fanny Levison am 27. Oktober 1941 ins Ghetto deportiert. Sie war schwanger und gebar am 2. März 1942 im Ghetto ihre Tochter Chana. Das Baby verstarb am 21. Juni 1942. Am 28. August 1942 verstarb auch ihr Ehemann. Ihre Schwiegermutter war bereits im Mai 1942 ermordet worden. Ab dem 29. Februar 1944 befand sich Hildegard Levison im Zentralgefängnis des Ghettos und wurde zehn Tage später nach Tschenstochau gebracht. Dort musste sie für die Rüstungs firma Hugo Schneider AG Zwangsarbeit verrichten. Am 17. Januar 1945 wurde sie durch die Rote Armee befreit und kehrte nach Düsseldorf zurück, wo sie am 4. November 1988 verstarb.

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