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Justin Salm

22.11.1903 Krefeld
April 1945 Ghetto Theresienstadt

Foto aus dem Arbeitsausweis von Justin Salm, um 1942. (APL, PSZ, Sign. 1011S, Blatt 38)

Justin Salm war das jüngste von vier Kindern der Eheleute Salomon und Sofie Salm, geborene Oberdorfer. Er arbeitete wie sein Vater als Metzger und lebte in Düsseldorf. Auch sein Bruder Friedrich (*1900 Krefeld) wohnte in Düsseldorf, er arbeitete als Autoschlosser und Kraftfahrer. Ende der 1930er-Jahre zog Justin Salm zu seinem Bruder Friedrich in die Oberbilker Allee 324. Zu Beginn der 1940er-Jahre heiratete Friedrich Salm die Düsseldorferin Jenny Markus, die eine Tochter namens Esther (*1940 Düsseldorf) mit in die Ehe brachte.

Am 27. Oktober 1941 wurde Justin Salm mit der Familie seines Bruders ins Ghetto deportiert. Er fand Arbeit in der Fleischzentrale. Am 4. März 1944 wurde er mit einem Arbeitstransport aus dem Ghetto gebracht. Vermutlich über Tschenstochau und ein Außenlager von Auschwitz kam er am 5. August 1944 in das Konzentrationslager Buchenwald. Wenige Tage später wurde er nach Schlieben (Sachsen) gebracht und musste dort in einer Rüstungsfabrik arbeiten. Im April 1945 kam er nach Theresienstadt, wo er am 21. April 1945 durch die Rote Armee befreit wurde. Er verstarb nur wenige Tage nach seiner Befreiung.  

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