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Lotte Blumgardt

22.04.1908 Köln
26.11.1944 Vernichtungslager Stutthof

Foto aus dem Arbeitsausweis von Lotte Blumgardt, um 1942. (APL, PSZ, Sign. 1011B, Blatt 1407)

Lotte Blumgardt, geborene Wertheim, war verheiratet mit dem ebenfalls 1908 in Köln geborenen Kaufmann Erich Blumgardt. Das junge Paar lebte zeitweise im Haus von Erichs Eltern in der Eichendorffstraße 43 in Köln-Ehrenfeld, bei Robert (*1882 Minden in Westfalen) und Rosa Blumgardt (*1883 Wesseling). Dort waren auch ihre Schwägerin Johanna Callmann, geborene Blumgardt (*1911 Köln) und ihr Mann Max Callmann (*1904 Köln) zu Hause.

Am 22. Oktober 1941 wurde Lotte Blumgardt mit Ehemann und Schwiegereltern ins Ghetto deportiert. Mit dem zweiten Transport aus Köln folgten Schwager und Schwägerin; diese lebten in der Sammelunterkunft des Kollektivs Köln II. 1942 verlor Lotte Blumgardt alle ihre Angehörigen: Am 3. Mai 1942 wurden Johanna und Max Callmann nach Kulmhof deportiert und ermordet, am 13. Mai 1942 auch die Schwiegereltern. Ihr Mann wurde während der „Sperre“ im Sep-tember 1942 nach Kulmhof verschleppt.

Lotte Blumgardt arbeitete im Ghetto als Schneiderin und in der Tischlerei. Mit der Auflösung des Ghettos wurde sie im August 1944 nach Auschwitz und dann in das KZ Stutthof deportiert. Dort starb sie am 26. November 1944.  

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