Sitemap
Przejdź do treści

Martin Herz

08.04.1899 Köln
befreit, wo unbekannt
(zuletzt KZ-AuSSenlager Meuselwitz)

Foto aus dem Arbeitsausweis von Martin Herz, um 1942. (APL, PSZ, Sign. 1011H, Blatt 437)

Der Möbelspediteur Martin Herz wohnte mit seiner Frau Rosa, geb. Berliner (*1892 Köln), zuletzt in der Friedrichstraße 40 in Köln. Seine Schwester Julie Herz (*1889 Köln) wurde mit dem ersten Transport ins Ghetto deportiert, seine Frau und er mussten diesen Weg acht Tage später antreten. Seinen Besitz – ein Haus in Bornheim, Hausrat, Kleider, Schmuck – gab er einem Bekannten in Köln, Maybachstraße 24, in Verwahrung.

Im Mai 1942 versuchte Martin Herz als Träger des Eisernen Kreuzes II. Klasse für sich, seine Frau und seine Schwester die Zurückstellung von der „Aussiedlung“ zu erwirken. Der Antrag für seine Schwester wurde abgelehnt; sie wurde in Kulmhof ermordet. Seine Frau Rosa wurde im September 1942 nach Kulmhof verschleppt.

Martin Herz war am Bahnhof Radegast als „physischer Arbeiter“ beschäftigt. Am 10. März 1944 wurde er „zur Arbeit außerhalb des Ghettos“ geschickt. Bis Ende Oktober 1944 musste er für die HASAG-Werke in Tschenstochau Zwangsarbeit leisten. Dann kam er in das KZ Buchenwald, wo er im Außenlager Meuselwitz ebenfalls für die HASAG-Werke Waffen produzieren musste. 1945 wurde Martin Herz befreit, der genaue Zeitpunkt und der Ort sind unbekannt.

Unter Bezugnahme auf Art. 173 Fernmeldegesetz möchten wir Sie informieren, dass die Nutzung der vorliegenden Internetseite mit der Genehmigung zum Ablegen der sog. Cookies auf Ihrem Rechner einhergeht. Die Cookies erlauben uns, Statistiken über die Zahl der Aufrufe unserer Internetseite zu erzeugen. Möchten Sie die Cookies nicht zulassen, ändern Sie entsprechende Einstellungen in Ihrem Browser. Mehr über die Datenschutzpolitik