Sitemap
Przejdź do treści

Thekla Salmony, geb. Rosenthal

10.12.1889 Köln
27.04.1944 Ghetto Litzmannstadt

Arbeitsausweis von Thekla Salmony mit Stempel: „GESTORBEN“. Ihr Tod wurde gemeldet von der Statistischen Abteilung des Ghettos. (APL, PSZ, Sign. 1011S, Blatt 40)

Thekla Rosenthal, auch „Thea“ genannt, war ausgebildete Konzertpianistin. Im Jahr 1914 heiratete sie Alfred Salmony, der 1886 während einer Geschäftsreise seiner Eltern in Minneapolis, USA, geboren war. Bis 1918 war Alfred Salmony als Soldat an der Front, und Thekla Salmony arbeitete als Krankenschwester in einem Lazarett. 1920 kam der Sohn Hansjörg in Köln zur Welt. Die Familie lebte in der Wichterichstraße 59. Die Ausreisebemühungen des Ehepaars scheiterten, nur Hansjörg gelang 1940 die Flucht über die Schweizer Grenze. Am 30. Oktober 1941 wurden Thekla und Alfred Salmony von Köln ins Ghetto deportiert. Dort lebte das Paar zunächst in der Sammelunterkunft des Kollektivs Köln II in Marysin. Sie hielten engen Kontakt zu einem Cousin von Alfred Salmony, Dagobert Elias, der mit seiner Frau Else und Tochter Helga schon am 22. Oktober 1941 von Köln ins Ghetto deportiert worden war. Dieser Rückhalt brach ab, als die drei im Mai 1942 in Kulmhof ermordet wurden. Im Juni 1942 wohnte das Ehepaar in der Matrosengasse 29. Hier starb Alfred Salmony am 11. August 1942.

Seit dem Dezember 1942 arbeitete Thekla Salmony als Hausschuharbeiterin bei der Leder- und Sattler-Abteilung. Am 27. April 1944 verstarb sie im Ghetto.

Unter Bezugnahme auf Art. 173 Fernmeldegesetz möchten wir Sie informieren, dass die Nutzung der vorliegenden Internetseite mit der Genehmigung zum Ablegen der sog. Cookies auf Ihrem Rechner einhergeht. Die Cookies erlauben uns, Statistiken über die Zahl der Aufrufe unserer Internetseite zu erzeugen. Möchten Sie die Cookies nicht zulassen, ändern Sie entsprechende Einstellungen in Ihrem Browser. Mehr über die Datenschutzpolitik